ⓘ Enzyklopädie. Schon gewusst? Seite 385

Elektrischer Betriebsraum

Ein elektrischer Betriebsraum ist ein abgesperrter Raum oder Betriebsbereich, in dem Anlagen der elektrischen Energietechnik untergebracht sind und welcher im Regelfall aus Sicherheitsgründen nur von bestimmten und geschulten Personen wie Elektro ...

Elektrotechnisch unterwiesene Person

Eine elektrotechnisch unterwiesene Person ist eine Person, die "durch eine Elektrofachkraft über die ihr übertragenen Aufgaben und möglichen Gefahren bei unsachgemäßem Verhalten unterrichtet und erforderlichenfalls angelernt sowie über die notwen ...

EN 14470

Die EN 14470 ist eine in zwei Teile unterteilte europäische Norm für "Feuerwiderstandsfähige Lagerschränke". Teil 1 der Norm "Sicherheitsschränke für brennbare Flüssigkeiten" gilt seit 2004 in Deutschland. 2006 wurde EN 14470-2, der zweite Teil d ...

EN ISO 7010

Die Norm ISO 7010 legt Rettungs-, Verbots-, Gebots-, Warn- und Brandschutzzeichen fest. Die Formen und Farben beruhen auf der ISO 3864. Die Norm soll international für mehr Sicherheit durch einheitliche Kennzeichen sorgen. Die europäische Norm is ...

Engerettung

Engerettung bezeichnet das Finden, Aufsuchen, Versorgen und Evakuieren von Personen aus Bereichen, die sich durch eine feste bauliche Umfassung sowie einen stark reduzierten oder ausgeschlossenen Luftaustausch auszeichnen. Enge in diesem Sinne si ...

Ergonomie geprüft

Das Prüfsiegel Ergonomie geprüft wird für Büromöbel, Bildschirme und Software vergeben, wenn diese bestimmte Anforderungen an die Ergonomie erfüllen. Einem Monitor bescheinigt es beispielsweise elektrische Sicherheit GS-Zeichen sowie die Erfüllun ...

Erste Hilfe

Unter Erster Hilfe versteht man lebensrettende und gesundheitserhaltende Sofortmaßnahmen, die von jedermann erlernt und bei medizinischen Notfällen, etwa bei Atem- oder Kreislaufstillstand, angewendet werden können. In der Rettungskette übernehme ...

Verordnung über elektrische Betriebsmittel

Die Verordnung über elektrische Betriebsmittel enthält die für Deutschland geltenden Bestimmungen zur Beschaffenheit elektrischer Geräte. Mit dieser Verordnung wird die europäische Niederspannungsrichtlinie in deutsches Recht umgesetzt. Die Veror ...

Erste-Hilfe-Raum

Ein Erste-Hilfe-Raum ist ein Raum im Gebäude eines Betriebs, in dem Erste Hilfe geleistet oder eine ärztliche Erstversorgung durchgeführt werden kann. Seit dem Inkraftsetzen der Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 1 "Grundsätze der Prävent ...

Erstunterweisung

In der Erstunterweisung werden neue Betriebsangehörige über diverse sicherheitsrelevante Aspekte ihres Tätigkeitsumfeldes informiert. Das Arbeitsschutzgesetz § 7 Abs. 2, die Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 1 "Allgemeine Grundsätze der ...

EU-Arbeitsplatzgrenzwerte

EU-Arbeitsplatzgrenzwerte und biologische Grenzwerte können gemäß der Richtlinie 98/24/EG von der EU-Kommission festgelegt werden. Die Richtlinie definiert den Arbeitsplatzgrenzwert als einen Grenzwert für die zeitlich gewichtete durchschnittlich ...

European Trade Union Institute for Research

Das European Trade Union Institute for Research ist eine Einrichtung des Europäischen Gewerkschaftsbundes European Trade Union Confederation, die 2005 dem ursprünglich 1989 eingerichteten European Trade Union Technical Bureau for Health and Safet ...

Evakuierungshelfer

Der Evakuierungshelfer ist eine vom Unternehmen oder Betreiber benannte Person, die Evakuierung eines Objekts unterstützt. Die Aufgaben des Evakuierungshelfers ergeben sich aus dem jeweiligen Evakuierungskonzept. Die Funktion des Evakuierungshelf ...

Exposition-Risiko-Beziehung

Die Exposition-Risiko-Beziehung eines Stoffes beschreibt in der Toxikologie den Zusammenhang zwischen der Massenkonzentration und der statistischen Wahrscheinlichkeit des Auftretens einer Erkrankung. In Deutschland ermittelt der Ausschuss für Gef ...

Fabrikgesetz

Unter den Fabrikgesetzen oder der Fabrikgesetzgebung versteht man die in England ab 1833 und später auch in anderen Ländern langsam einsetzende staatliche Gesetzgebung zum Schutz der Arbeiter vor der Willkür der Fabrikherren. Diese beschäftigten ...

Fabrikinspektor

Fabrikinspektoren sind historische Vorläufer der Gewerbeaufsicht. Sie wurden zuerst in England eingeführt, nachdem der kapitalistische Industrialisierungsprozeß in Bergwerken und Baumwollfabriken zu Arbeitsbedingungen geführt hatte, die das Überl ...

Fach- und Interessenverband für seilunterstützte Arbeitstechniken

Der Fach- und Interessenverband für seilunterstützte Arbeitstechniken e.V. – FISAT wurde am 15. Januar 1995 in Wunsiedel gegründet und versteht sich als Interessenvertretung aller Anwender seilunterstützter Arbeitsverfahren. Darunter fallen klass ...

Fachkraft für Arbeitssicherheit

Die Fachkraft für Arbeitssicherheit ist eine speziell ausgebildete Person, die zusammen mit einem Betriebsarzt Unternehmen oder Behörden ab einem Beschäftigten bei Aufgaben unterstützt, die sich aus der Umsetzung der EG-Rahmenrichtlinie 89/391/EW ...

Fang (Arbeitssicherheit)

Fang ist in der Arbeitssicherheit die Bezeichnung für Gefährdungen, die von rotierenden ungeschützten Teilen ausgehen. Der Begriff Fang bezieht sich darauf, dass Kleidung, Schmuckstücke, Haare oder andere Körperteile durch die Rotation einer Masc ...

Faserjahr

Das Faserjahr wird definiert als Produkt aus der Konzentration einer einjährigen arbeitstäglich achtstündigen Einwirkung von einer Million Asbestfasern kritischer Abmessungen pro Kubikmeter Luft am Arbeitsplatz bei 240 Arbeitstagen. Der Begriff w ...

Faserstaub

Faserstäube sind Stäube aus anorganischen oder organischen Stoffen, die eine längliche Form besitzen. Eine besondere Rolle spielen dabei Fasern, die eine Länge von mehr als 5 µm, einen Durchmesser von weniger als 3 µm und ein Länge-Durchmesser-Ve ...

Fehlertolerantes Regelsystem

Ein fehlertolerantes Regelsystem ist ein technisches System, das auch nach dem Auftreten eines Fehlers seine Funktion erfüllt. Das zugehörige Gebiet der fehlertoleranten Regelung ist ein Teilgebiet der Regelungstechnik und fügt der Ebene des Rege ...

Feuerwehr-Unfallkasse

Die Feuerwehr-Unfallkassen gehören in Deutschland als Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand zu den Trägern der Gesetzlichen Unfallversicherung.

Feuerwehrarzt

Ein Feuerwehrarzt ist ein Arzt im Dienst der Feuerwehr. Er ist primär für die medizinische Fachberatung der Führungskräfte der Feuerwehr sowie für die medizinische Betreuung, Ausbildung und Prävention/Gesundheitsförderung der Feuerwehrangehörigen ...

Freigabemessung

Eine Freigabemessung ist die Prüfung von Räumen oder Gebäuden nach Abschluss von Asbestsanierungen gemäß VDI-Richtlinie. Diese ist verbindlich vorgeschrieben, bevor die Räume wieder genutzt werden können.

Fünf Sicherheitsregeln

Bei Arbeiten in und an elektrischen Anlagen gelten zur Vermeidung von Stromunfällen in vielen Ländern bestimmte Regeln, die im Kern in fünf Sicherheitsregeln zusammengefasst sind.

GDA-ORGAcheck

Der GDA-ORGAcheck ist ein Instrument der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie, mit dem Unternehmen die Organisation ihres betrieblichen Arbeitsschutzes selbst bewerten, Schwachstellen in der Arbeitsschutzorganisation gezielt erkennen und ...

Gebot (Rechtswissenschaft)

Gebote sind in der Rechtswissenschaft gesetzliche Verhaltensnormen, die für einen betroffenen Personenkreis oder Gesellschaften ein bestimmtes Verhalten anordnen.

Gebotszeichen

Die Piktogramme sind nach DIN 4844-2 weiß und befinden sich auf einem runden Schild mit blauem Hintergrund RAL 5005 Signalblau und weißem Rand. Sie werden vor allem im Straßenverkehr und in der Unfallverhütung am Arbeitsplatz verwendet. Im Arbeit ...

Gefährdung

Eine Gefährdung als technischer Begriff bedeutet die Möglichkeit, dass ein Schutzgut räumlich und/oder zeitlich mit einer Gefahrenquelle zusammentreffen kann. Das Wirksamwerden der Gefahr führt zu einem Schaden, etwa zu einer Verletzung, Erkranku ...

Gefährdungsbeurteilung

Die Gefährdungsbeurteilung beschreibt den Prozess der systematischen Ermittlung und Bewertung aller relevanten Gefährdungen, denen die Beschäftigten im Zuge ihrer beruflichen Tätigkeit ausgesetzt sind. Hinzu kommt die Ableitung und Umsetzung alle ...

Gefahren der Einsatzstelle

Gefahren der Einsatzstelle ist der Oberbegriff der Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, THW und anderen Hilfsorganisationen für die Vielfalt schädlicher Einflüsse, die an ihren Einsatzstellen auftreten können. Um sich vor ihnen zu schütze ...

Gefahrstoffkataster

Ein Gefahrstoffkataster gemäß Gefahrstoffverordnung ist in Deutschland eine zusammenfassende Auflistung der in einem Unternehmen eingesetzten Gefahrstoffe. Darin sind Reinstoffe, Stoffgemische und Zubereitungen aufgelistet, die u. a. folgende Gef ...

Gefahrstofflager

Ein Gefahrstofflager ist ein Lager, an dem nach der Gefahrstoffverordnung als Gefahrstoffe einzustufende Materialien gelagert werden. Ein Gefahrstofflager entsteht also aus der Tatsache, dass Gefahrstoffe dort lagern, und nicht etwa erst durch de ...

Gefahrstoffschnellauskunft

Die Gefahrstoffschnellauskunft ist ein Teildatenbestand des Informationssystems Chemikalien des Bundes und der Länder und beinhaltet speziell für Einsatzkräfte relevante Daten über Gefahrstoffe. Sie wird im Rahmen eines Kooperationsprojektes von ...

Gefahrstoffverordnung

Die Gefahrstoffverordnung ist eine deutsche Verordnung zum Schutz vor gefährlichen Stoffen im deutschen Arbeitsschutz. Die Verordnungsermächtigung ist im Chemikaliengesetz enthalten. Seit 2005 ist auch das Arbeitsschutzgesetz gesetzliche Grundlag ...

Gehörschutz

Als Gehörschutz werden alle Arten von Schutzeinrichtungen bzw. Schutzausrüstung bezeichnet, die das Gehör vor zu lauten Geräuschen schützen und Schalltraumata vorbeugen.

Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie

Die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie wurde vom Bund, den Bundesländern und den Trägern der gesetzlichen Unfallversicherung auf der Grundlage internationaler und europäischer Vorgaben vereinbart und im November 2007 von der 84. Arbeits- ...

Gesetzliche Unfallversicherung in Deutschland

Die gesetzliche Unfallversicherung ist ein Versicherungszweig der gegliederten Sozialversicherung. Ihr Zweck besteht darin, Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren zu verhüten und nach dem Eintritt dieser Versich ...

Gesetzliche Unfallversicherung in Österreich

Die Gesetzliche Unfallversicherung, auch Soziale Unfallversicherung ist in Österreich ein Versicherungssystem, das die Einwohner in bestimmten Unfallsituationen schützt. Es handelt sich hierbei um Ereignisse von öffentlichem Belang, nämlich Arbei ...

GESTIS-Stoffdatenbank

Die GESTIS-Stoffdatenbank ist eine frei zugängliche Datenbank chemischer Verbindungen. Sie wird unterhalten durch das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung. Die GESTIS-Stoffdatenbank enthält zu etwa 8800 Stoffen ...

Gesundheitszeugnis

Der Begriff Gesundheitszeugnis wird oder wurde in verschiedenen medizinischen Zusammenhängen gebraucht. Es können darunter Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen, Arztbriefe, Atteste, Blutalkoholgutachten, Impfscheine, Krankenscheine, Therapie- und L ...

Gesundheitszirkel

Gesundheitszirkel sind in Anlehnung an Qualitätszirkel aufgebaute betriebliche Gruppenaktivitäten um die betriebliche Gesundheit zu fördern. Mit Gesundheitszirkeln versucht man das Erfahrungswissen der Beschäftigten mit dem Fachwissen von Experte ...

Gewerbearzt

Gewerbeärzte sind Fachärzte für Arbeitsmedizin mit der Aufgabe, den medizinischen Arbeitsschutz in allen Betrieben des jeweiligen Aufsichtsbereichs zu beraten und zu überwachen. Zielgruppen der Gewerbeärzte sind insbesondere Betriebe, Betriebsärz ...

Gewerbeaufsicht

Die Gewerbeaufsicht ist die zuständige Behörde für die Einhaltung von Vorschriften des Arbeits-, Umwelt- und Verbraucherschutzes. In einzelnen Bundesländern wird die Gewerbeaufsicht auch als Amt für Arbeitsschutz oder als Staatliches Umweltamt be ...

Gewerbeordnung (Deutschland)

Die Gewerbeordnung ist ein deutsches Gesetz, das die Gewerbefreiheit inhaltlich bestimmt und beschränkt. Sie wurde 1869 als "Gewerbeordnung für den Norddeutschen Bund" erlassen, wurde 1883 zur "Gewerbeordnung für das Deutsche Reich" und gilt mit ...

Gewerbeordnung 1994

Die Gewerbeordnung 1994 ist ein österreichisches Gesetz, das die selbständig ausgeübten Gewerbe, den Zugang zu diesen und deren Ausübung regelt. Die Bestimmungen der Gewerbeordnung haben sowohl liberale als auch restriktive Züge.

Erwin Gniza

Gniza studierte Pädagogik und Musik an der TH Dresden, wobei er sich sein Studium als Tanzmusiker finanzierte. Nach seinem Probejahr im Schuldienst wechselte er in die Psychologie. In den 1940er Jahren befasste sich Erwin Gniza als Assistent von ...

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Übersetzung
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