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Kanonisches Recht

Der Begriff kanonisches Recht oder Canonisches Recht kann mehrere Bedeutungen haben: Meist ist er gleichbedeutend mit dem Kirchenrecht der römisch-katholischen Kirche, im weiteren Sinn kann er das Kirchenrecht auch anderer Kirchen bezeichnen, sow ...

Kircheneintritt

Generell gilt: Jede Kirchengemeinde ist eine Kircheneintrittsstelle. Mitglied der christlichen Gemeinschaft wird man durch die Taufe. Die Taufe gilt ein Leben lang und erlischt auch durch einen etwaigen Kirchenaustritt nicht wieder. Bereits getau ...

Kirchengliedschaft

Kirchengliedschaft ist ein Ausdruck des Kirchenrechts bzw. der Theologie der christlichen Kirchen auf Grund ihres Selbstverständnisses. Die Kirche wird in Anlehnung an Paulus als Leib Christi aufgefasst und als übernatürliches Phänomen. Der Ausdr ...

Kirchengut

Als Kirchengüter, in einigen Fällen auch Klostergüter, bezeichnet man die im Eigentum der Kirche und der mit ihr verbundenen Institutionen befindlichen Vermögensobjekte.

Kirchenverfassung

Als Kirchenverfassung bezeichnet man die Gesamtheit derjenigen kirchenrechtlichen Normen, die wesentlichen Grundsatzentscheidungen über Aufbau und Organisation einer Kirche treffen. Die Verfassung beeinflusst häufig auch die materiellen, religiös ...

Kirchliches Amtsblatt

Ein kirchliches Amtsblatt dient den Bistümern der römisch-katholischen Kirche, der alt-katholischen Kirche und der evangelischen Landeskirchen als amtliches Publikationsorgan für Gesetzgebungs- und Verwaltungsakte. Veröffentlicht werden unter and ...

Kirchspiel

Kirchspiel bezeichnet ursprünglich einen Pfarrbezirk, in dem die Ortschaften einer bestimmten Pfarrkirche und deren Pfarrer zugeordnet sind. Nach dem Etymologischen Wörterbuch der deutschen Sprache ist ein Kirchspiel ein Bezirk, in dem ein Pfarre ...

Kongregation bischöflichen Rechts

Eine Kongregation bischöflichen Rechts ist ein Ordensinstitut in der römisch-katholischen Kirche, das als Institut diözesanen Rechts der Aufsicht des Diözesanbischofs untersteht und nicht wie ein Institut päpstlichen Rechts unmittelbar dem Papst. ...

Mensalgut

Das Mensalgut ist ein zweckgewidmetes Vermögen der römisch-katholischen Kirche, das der Amtsausübung eines Bischofs oder Domkapitels dient. Die Aussonderung dieses, auch als Tafelgut bezeichneten Besitzes, geht auf das 9. Jahrhundert zurück. Es i ...

Nationalkirche

Als Nationalkirche werden christliche Kirchen bezeichnet, deren Organisation sich auf einen einzelnen Staat bezieht und beschränkt und die sich keinen übernationalen Autoritäten unterstellen. Nationalkirchliche Tendenzen und Abspaltungen gibt es ...

Patenbescheinigung

Eine Patenbescheinigung ist die Bestätigung einer Kirchengemeinde oder Pfarrei, dass ein Mitglied zur Übernahme des Patenamts berechtigt ist. Sie ist erforderlich, wenn Paten nicht der Gemeinde angehören, in der die Taufe stattfindet. Eine Patenb ...

Stolgebühr

Als Stolgebühren, auch Taxa Stola, Pfarrgebühr, Accidenzien, bezeichnet man Gebühren bzw. Vergütungen für die Feier sogenannter Kasualien wie die Taufe, die kirchliche Trauung und die kirchliche Begräbnisfeier. Die Bezeichnung Stolgebühr leitet s ...

Umpfarrung

Umpfarrung ist ein Begriff, der für solche Kirchen Relevanz hat, die nach dem Wohnsitzprinzip aufgebaut sind und deren Kirchengemeinden somit Parochien sind. Er bezeichnet zum einen um die Herauslösung einer bestimmten Fläche aus dem Gebiet einer ...

Vagantenbischof

Vagantenbischöfe ist eine Eindeutschung des lateinischen Terminus episcopi vagantes. Historisch sind damit Wanderbischöfe gemeint, also Bischöfe ohne festen Bischofssitz. Heute werden als Vagantenbischöfe, insbesondere umgangssprachlich und häufi ...

Religion in Afrika

Religion in Afrika ist ein wesentlicher Bestandteil des kulturellen Lebens auf dem Kontinent. Religion in Afrika umfasst beinahe alle Bereiche des Lebens und spielt für die Menschen eine zentrale Rolle. Dem Christentum und dem Islam gehört die üb ...

Schamanismus in Japan

Als japanischer Schamanismus werden zusammenfassend mehrere ethnisch-religiöse Traditionen auf den japanischen Inseln bezeichnet: Unterschieden wird zwischen dem Schamanismus im Nordosten Japans, dem im Süden und dem Ainu-Schamanismus auf Hokkaid ...

Religionen in Kirgisistan

Das Land ist seit der Islamisierung im 10. bis 12. Jahrhundert vorwiegend muslimisch geprägt. 75 % der Einwohner sind heute sunnitische Muslime der hanafitischen Rechtsschule. Die neue Religion wurde mit alten traditionellen Bräuchen vermischt. D ...

Religionen in der Schweiz

Von der Wohnbevölkerung ab 15 Jahren waren 2017 laut einer Umfrage bei 200000 Personen des Bundesamtes für Statistik 35.9 Prozent römisch-katholisch, 23.8 Prozent reformiert, 26 Prozent werden im Amtsjargon als konfessionslos bezeichnet. 5.9 Proz ...

Religion in Sierra Leone

Im westafrikanischen Sierra Leone herrscht per Verfassung Religionsfreiheit. Die größten Religionen sind der Islam und das Christentum. Einige Einwohner praktizieren den islamischen und christlichen Glauben zusammen. Der 1997 gegründete Inter-Rel ...

Religionen in St. Helena, Ascension und Tristan da Cunha

Im Britischen Überseegebiet St. Helena, Ascension und Tristan da Cunha herrscht vor allem die anglikanische Konfession vor. Andere Religions- bzw. Konfessionszugehörigkeiten haben zwischen 1998 und 2008 bei abnehmender Bevölkerungszahl zugenommen.

Religionen in Tonga

Im Königreich Tonga gibt es eine Vielzahl von Religionen bzw. Konfessionen. Die Verfassung Tongas sichert die Glaubensfreiheit zu, solange damit kein Unheil getrieben wird. In der Volkszählung 2011 wurden 17 verschiedene Glaubensrichtungen unters ...

Religion in der Volksrepublik China

Die Volksrepublik China ist ein laizistischer Staat und die Mehrheit der Chinesen bekennt sich offiziell zu keiner Konfession. Es gibt bis heute kein nationales Religionsgesetz, sondern nur vielerlei Dokumente. Das Verhältnis des Staats zu den Re ...

Religionen in Bad Kissingen

Die Religionen in Bad Kissingen unterscheiden sich in ihrer Geschichte von anderen Städten in ihrem Spektrum, mit der typischen Ausprägung eines Weltbades, vergleichbar mit Baden-Baden. Traditionell ist in Bad Kissingen die römisch-katholische Ki ...

Religionen in Bonn

Historisch ist Bonn römisch-katholisch geprägt. Im 20. Jahrhundert hat sich die Konfessionszugehörigkeit der Bonner Bevölkerung erheblich verändert. Waren 1925 noch mehr als 80 Prozent der Einwohner römisch-katholisch, so hatte sich bis Ende der ...

Religionen in Detmold

Die Mehrheit der Detmolder Christen gehört der reformierten Kirche an, die sich mit der evangelisch-lutherischen Kirche zur Lippischen Landeskirche zusammengeschlossen hat. In Detmold bestand außerdem seit Jahrhunderten eine jüdische Gemeinde, di ...

Religionen in Dresden

In Dresden gibt es verschiedene Religionsgemeinschaften. Etwa vier Fünftel der rund 550.000 Einwohner gehören keiner religiösen Gemeinschaft an. Etwa 20 % der Stadtbevölkerung setzt sich mehrheitlich aus Angehörigen christlicher Konfessionen zusa ...

Religionen in Frankfurt am Main

Aufgrund der langen und bewegten Stadtgeschichte und der starken Einwanderung der vergangenen Jahrzehnte war und ist Frankfurt am Main Heimat für Gläubige aller Religionen und für Konfessionslose. Ende 2018 waren 20.3 % der Einwohner römisch-kath ...

Religion und Weltanschauung in Hamburg

Hamburgs größte christliche Religionsgemeinschaft ist seit der Reformation die Evangelisch-lutherische Kirche. Hamburg ist Sitz eines römisch-katholischen Erzbistums. Durch seine Stellung als wichtige Hafenstadt war es aber schon lange offen für ...

Religionen in Kassel

Aufgrund der langen und bewegten Stadtgeschichte und der starken Einwanderung der vergangenen Jahrzehnte war und ist Kassel Heimat für Gläubige aller Religionen. Die Stadt gilt seit der Reformation als traditionell protestantisch, wenngleich das ...

Geschichte der Religionen in Leipzig

Dieser Artikel skizziert die geschichtliche Entwicklung der Religionsgemeinschaften in der Stadt Leipzig. Im Stadtgebiet gibt es mehr als 70 Religionsgemeinschaften, wobei nur rund 16 Prozent der Einwohner einer der großen christlichen Kirchen an ...

Religionen in München

Traditionell ist unter den Religionen in München die römisch-katholische Kirche vorherrschend; evangelische Kirchen sind erst seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts präsent. Nach der Vertreibung der Juden im 15. Jahrhundert sind erst zu Beginn des ...

Adlerknochenpfeife

Die Adlerknochenpfeife war eine Signal- und Zeremonialpfeife der nordamerikanischen Plains- und Prärie-Indianer. Gefertigt wurde dieses Instrument aus dem oberen Teil der Flügelknochen von Adlern. Um das Kriegsglück zu beschwören, wurde diese Pfe ...

Asson (Voodoo)

Eine Asson ist eine Gefäßrassel für Kultzwecke, die im afrikanischen und haitianischen Voodoo die Priesterwürde symbolisiert. Die asson ist als Kultgegenstand ausschließlich für den Gebrauch durch Houngans und Mambos vorgesehen. Sie wird verwende ...

Athame

Ein Athame ist ein zeremonielles Messer bzw. ein für magische Zwecke verwendeter Dolch. Als solcher hat es traditionell zwei Schneiden und zumeist einen schwarzen oder dunklen Griff.

Bronzetrommel

Bronzetrommeln, auch Kesselgongs, veraltet Bronzepauken, englisch bronze kettledrums, bilden eine Gruppe sanduhrförmiger Metallidiophone und Kultobjekte, die meist aus Bronze bestehen. Ihr gemeinsamer Ursprung um die Mitte des 1. Jahrtausends v. ...

Clach-na-Cruich

Die Felsritzungen auf dem Clach-na-Cruich liegen in Perthshire in Schottland. Auf einem Feld westlich von Fearnan liegt ein 1.5 m langer, 0.8 m breiter und 1.0 m hoher, sesselartig geformter Felsbrocken mit einem großen Schälchen auf der Sitzfläc ...

Dhyangro

Dhyangro ist eine zweifellige Stieltrommel mit einem langen Handgriff, die von Schamanen der tibetischen Kulturregion im Himalaya für Rituale geschlagen wird. Die bei verschiedenen Ethnien im Osten Nepals verbreitete dhyangro wird wegen ihrer Ver ...

Dillinger Hammer

Als Dillinger Hammer wird der Zeremonialhammer bezeichnet, mit dem Papst Julius III. an die Heilige Pforte des Petersdomes in Rom schlug, um das im Jahr 1550 begangene Heilige Jahr einzuleiten. Julius schenkte den kostbaren Hammer dem Kardinal un ...

Dong-Son-Trommel

Dong-Son-Trommeln gelten als die wichtigsten Bronzeartefakte der Dong-Son-Kultur, die von etwa 800 v. Chr.–200 n. Chr. im nördlichen Vietnam und in Südchina bestand.

Epinetron

Ein Epinetron ist ein im 5. Jahrhundert v. Chr. im antiken Griechenland entwickeltes Gerät zur Vorbereitung von Spinnwolle. Fälschlich wird das Epinetron oft auch als Onos bezeichnet, darunter ist aber nach Ausweis der antiken Zeugnisse wohl eine ...

Gohei

Gohei oder Heisoku sind hölzerne Stäbe, an denen Papierstreifen befestigt sind. In diversen Ritualen des Shintō finden sie Anwendung und machen dort einen Typ der heihaku aus. Weitere Bezeichnungen sind Nusa und Mitegura, die jedoch auch heihaku ...

Haniwa

Die Haniwa sind bis zu 1.50 m große japanische Grabfiguren aus unglasiertem Ton, die meist in der Technik Wasumi hergestellt wurden. Das heißt, dass zu ihrer Herstellung keine Töpferscheibe benutzt, sondern Tonrollen aufeinander gefügt und verstr ...

Heidenaltar im Ersdal

Der Heidenaltar im Ersdal liegt in Sira bei Flekkefjord im Westen des Fylke Agder in Norwegen. Von anderen Plätzen in diesem Teil von Agder und in Rogaland sind ebenfalls heidnische Altäre und heilige Steine bekannt. Der Heidenaltar im Ersdal bes ...

Kamidana

Kamidana ist die japanische Bezeichnung für einen shintoistischen Hausaltar. Kamidana sind kleine hölzerne Miniaturnachbildungen von Schreingebäuden, die an der Wand angebracht oder in eine erhöhte Nische gestellt werden. In Kamidana werden die A ...

Keisaku

Keisaku ; im Sōtō-Zen: Kyosaku ist ein Stock mit dem im Zen Training während längerer Sitzperioden den Übenden zwei bis drei Schläge auf die Schultern gegeben werden. Dieser Stock der Warnung, manchmal auch als Aufweckstock, oder Stock des Mitgef ...

Khakkhara

Khakkhara, oder Xizhang ist ein Priesterstock eines buddhistischen Mönches aus Holz, an dem Ringe aus Metall befestigt waren, um durch das entstehende Geräusch beim Wandern Kriechtiere vom Weg des Mönches zu vertreiben. Um ihrem Prinzip des Nicht ...

Lituus (Stab)

Ein Lituus ist ein gekrümmter oder spiralförmig endender Stab. Er ist etruskisch-italischer Herkunft und meist aus Holz oder Metall gefertigt. Ursprünglich war der Lituus Amtsinsigne der römischen Könige. Später wurde er zum Zeichen imperatorisch ...

Lochstab von Grube-Rosenhof

Der verzierte, gut erhaltene Kult- oder Lochstab von Grube-Rosenhof ist aus Rothirschgeweih und stammt aus dem 5. Jahrtausend v. Chr. Er wurde bei der Nachgrabung des Jahres 2002 in Grube in der Niederung des Oldenburger Grabens in Ostholstein en ...

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