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Liste ehemaliger Hauptstädte

Die Liste ehemaliger Hauptstädte behandelt Städte, die zeitweilig Hauptstädte waren, aber wegen Staatsuntergangs oder Verlegung der Hauptstadt ihren Status verloren haben. Die Liste ist sortiert nach Land und dann nach Periode.

Abgabenteilungsgesetz

Als Abgabenteilungsgesetz bezeichnete man in der österreichischen Ersten Republik jene Gesetze, die auf der Basis des Finanz-Verfassungsgesetzes in einfachgesetzlicher Regelung die konkrete Verteilung des Steueraufkommens zwischen Bund und Länder ...

Amtsbezirk (PreuSen)

Amtsbezirk ist die Bezeichnung für einen Verwaltungsbezirk in Preußen von 1874 bis 1945. Auch andere historische Staaten verwendeten den Begriff für ihre Verwaltungseinheiten. Die Leitung der jeweiligen Bezirke oblag einem Amtsvorsteher bzw. bei ...

Batterieverordnung

Die deutsche Batterieverordnung sollte den Eintrag von Schadstoffen in Abfällen durch Batterien verringern, indem sie untersagte, dass bestimmte schadstoffhaltige Batterien in den Verkehr gebracht wurden, sowie Rücknahmepflichten statuierte. Weit ...

Beamtentum

Das Beamtentum bildet eine Gruppe des Personalkörpers der Administrative eines Gemeinwesens. In vielen Ländern unterscheiden sich die rechtlichen Rahmenbedingungen der Tätigkeit von Beamten deutlich von denen anderer Arbeitnehmer: Der Beamte hat ...

Berghypothekenkommission

Gleichzeitig mit der Auflösung der alten Bergämter im Königreich Preußen wurden aufgrund des Gesetzes über die Kompetenz der Oberbergämter vom 10. Juni 1861 und des Ausführungserlasses vom 29. Juni 1861 etwa im September 1861 bei allen preußische ...

Berner Bankenkrise von 1720

Die Stadt und Republik Bern legte schon im 17. Jahrhundert ihr Geld an, im 18. Jahrhundert auch im Ausland. Eine Spekulationsblase mit Wertpapieren auf den Börsenplätzen von Paris und London hatte um 1720 weitreichende internationale Folgen. Die ...

Stadt und Republik Bern

Die Stadt und Republik Bern entwickelte sich durch Gebietserweiterungen der 1191 gegründeten, späteren Reichsstadt Bern zwischen Genf und Brugg sowie Jurasüdfuss und Berner Alpen. Bern galt bis zu seiner Auflösung 1798 als mächtigster und grösste ...

Chaptal-Erlass

Der Chaptal-Erlass war ein Verwaltungsakt, der zur Gründung der französischen Museen außerhalb von Paris führte. Während der französischen Revolution war es zur Beschlagnahme von Kirchenvermögen und von Vermögen ausgewanderter Adelsfamilien gekom ...

Dienstlehen

Als Dienstlehen wird das Lehen eines Ministerialen bezeichnet und in der Geschichtswissenschaft vom "echten" Lehen unterschieden. Während sich beim "echten Lehen" der freie Lehensnehmer aus freien Stücken an seinen Lehensgeber bindet, wird im Geg ...

Domaine royal

In Frankreich war die Entwicklung der Krondomäne, der Domaine royal, aus kleinen Anfängen bis zu der Zeit, in der fast das ganze Königreich dazu gehörte, das entscheidende Mittel der politischen Einigung des Landes bis hin zur Durchsetzung des Ab ...

DOMEA-Konzept

DOMEA war ein Konzept für Dokumentenmanagement und elektronische Archivierung in der öffentlichen Verwaltung mit dem wesentlichen Ziel der Einführung der elektronischen Akte. Da für elektronische Akten die gleichen Gesetze, Geschäftsordnungen, Ri ...

Dominikalgut

Unter Dominikalgut oder Herrenbesitz wurde in der Habsburgermonarchie bis 1918 ein in der Landtafel eingetragener Eigenbesitz einer Herrschaft bezeichnet. Das Dominikalgut steht in Eigenbewirtschaftung des Inhabers der Ortsherrschaft. Der Gegenbe ...

Ehestandshilfe

Ehestandshilfe war in der Zeit des Nationalsozialismus eine Steuer, die von allen ledigen Lohn- und Gehaltsempfängern mit einem Arbeitslohn von mehr als 75 Reichsmark sowie von allen ledigen Einkommensteuerveranlagten erhoben wurde, soweit sie da ...

Freie Stadt

Mit Freistadt oder Freie Stadt werden Städte bezeichnet, die sich selbst verwalteten, und zwar unabhängig von der föderalen Struktur des Umlandes, in dessen bestimmte politische Ordnung sie eingebettet sind.

Freihof

Ein Freihof war im Mittelalter und in der frühen Neuzeit ein gerichtsunabhängiger Hof. In den deutschen Landen war ein Freihof ein Hof innerhalb einer Stadt, der einem Adligen oder Geistlichen gehörte und von den Steuern und anderen bürgerlichen ...

Geschichte des Führerscheins

Die Geschichte des Führerscheins ist eng mit der Entwicklung des Kraftfahrzeugs und der damit einhergehenden Massenmobilität durch die Motorisierung im Straßenverkehr verbunden. Waren es gegen Ende des 19. Jahrhunderts lediglich vereinzelte Fahrz ...

Gau

Die Herkunft des althochdeutschen Wortes geuui gewi, gouwi,Landstrich ist unsicher. Das Wort ist im Gotischen, im Althochdeutschen, im Altfriesischen und im Altenglischen als Neutrum bezeugt. Erklärungsmöglichkeiten sind: Urgermanisch *ga-agwja-, ...

Hausgesess

Hausgesess ist eine frühneuhochdeutsche Bezeichnung für einen festen Wohnsitz in einem Haus oder einer Kate mit eigener Feuerstelle bzw. für den gesamten dort wohnhaften Haushalt und hat somit die Bedeutung von "in einem Haus ansässig". Demgemäß ...

Hofkammer

Als Hofkammer, Kammer, Kastenamt, Rentkammer oder Rentei wurden im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit Behörden bezeichnet, die Einkünfte des Landesherrn verwalteten. Die unterschiedlichen Bezeichnungen richteten sich nach örtlichem Herk ...

Hofmark

Hofmark ist ein Begriff aus dem mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Recht im Herzogtum Bayern, der Habsburgermonarchie und im Erzstift Salzburg. Er lässt sich seit der Mitte des 12. Jahrhunderts nachweisen und bezeichnet den abgegrenzten Bezi ...

Kammergut

Das Kammergut oder Domanium, Domanial war sowohl von seinem geschichtlichen Ursprung her als auch nach den zur Reichszeit anerkannten Rechtsgrundsätzen Eigentum der regierenden Familien. Kammergüter durften deshalb nicht "Staatsgut" in dem gewöhn ...

Keller (Amt)

Ein Keller oder Kellner war in dem ihm zugewiesenen Gebiet, der "Kellerei", für die fürstliche oder geistliche Kameralverwaltung zuständig. Er war insbesondere für die Eintreibung der Geld- und Naturalabgaben an den Lehns- bzw. Grundherren verant ...

Komitialgesandter

Komitialgesandter war die Bezeichnung für einen Gesandten eines Reichsstandes im Heiligen Römischen Reich beim Immerwährenden Reichstag des Heiligen Römischen Reichs zu Regensburg in den Jahren von 1663 bis 1806, als die Fürsten kaum noch selbst ...

Kommune (Mittelalter)

Der Begriff der Kommune oder Stadtgemeinde bezeichnet ein hauptsächlich zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert entstandenes Organisationsprinzip der mittelalterlichen Stadt. Es besteht in dem Zusammenschluss der Stadtbürger zu einer gemeinsam hande ...

Konskription

Konskription ist ein veralteter Rechtsbegriff. Dieser bezeichnet die Aushebung der gemusterten männlichen Bevölkerung eines Landes zum Wehr- oder Kriegsdienst auf Grund der Wehrpflicht, im Gegensatz zu der Anwerbung und dem Aufruf Freiwilliger. D ...

Konskriptionsnummer

Konskriptionsnummern sind eine Methode der Nummerierung von Häusern, die in der Habsburgermonarchie eingeführt wurde. Sie sind Zahlenreihen, mit denen im 18. und 19. Jahrhundert begonnen wurde, Häuser und Grundstücke in Hinblick auf Verwaltungsau ...

Konsulargerichtsbarkeit

Der Begriff Konsulargerichtsbarkeit, auch Konsularjurisdiktion oder konsularische Rechtsprechung genannt, bezeichnete die juristische Zuständigkeit der konsularischen Vertretung eines Herkunftslandes in einem Gastland für Rechtssachen, von denen ...

Kreis (Gebiet)

Das Wort findet sich schon als althochdeutsch creiʒ und chreiʒ, mittelhochdeutsch kreiʒ für ‚Kreis, das Umfeld eines Mittelpunkts, frühes Hochdeutsch auch Kreiß. Das Wort steht damit parallel zu Bezirk. Schon im frühen Mittelalter steht das Wort ...

Kreisarzt

Der Kreisarzt war in Preußen der staatliche Gesundheitsbeamte des Kreises. Kreisärzte nahmen öffentliche Aufgaben wie Seuchenabwehr, die Kontrolle von Medizinalpersonen und gerichtsärztliche Angelegenheiten wahr. Das preußische Kreisarztgesetz vo ...

Kreisordnung für Lothringen

Die Kreisordnung für Lothringen vom 25. März 1941 war eine Verordnung des deutschen Chefs der Zivilverwaltung im besetzten CdZ-Gebiet Lothringen während des Zweiten Weltkriegs. Sie glich das Kreisrecht in den lothringischen Kreisen dem Reichsrech ...

Verwaltungsgliederung im Landbuch Karls IV.

Der Artikel Verwaltungsgliederung im Landbuch Karls IV. beschäftigt sich mit den einzelnen Verwaltungseinheiten und Landschaften im Landbuch der Mark Brandenburg von 1375 und zu dessen Zeit.

Raitherr

Raitherr war in der Habsburgermonarchie bis ins 18. Jahrhundert die Bezeichnung eines ständischen Beamten, der die Steuereinhebung überprüfte und die Rechnungskontrolle durchführte. Der Begriff wurde aus dem einstigen oberdeutschen Wort raiten ab ...

Raitmeister

Ein Raitmeister war ein Beamter einer Raitbehörde Raitkollegium oder Raitrat oder Hofkammer. Ein Raitherr wurde dagegen von den Landständen bestellt.

Lehnswesen

Der Begriff Lehnswesen, auch Lehnwesen, Lehenswesen, Lehnschaft, Feudalwesen oder Benefizialwesen bezeichnet das politisch-ökonomische System der Beziehungen zwischen Lehnsherren und Lehnsnehmern. Es bildete die Grundlage der hochmittelalterliche ...

Mailänder Kataster

Der Mailänder Kataster von 1760 war der erste auf wissenschaftlicher Grundlage und vollständiger Katastervermessung beruhende Grundsteuerkataster Europas. Er wurde ab 1718 im damals habsburgischen Herzogtum Mailand in Norditalien aufgebaut.

Marktfreiheit

Die Marktfreiheit ist ein bereits im Mittelalter bekannter Rechtsbegriff und bedeutete für alle Marktteilnehmer bestimmte Privilegien wie Zollvergünstigungen, das Feilbieten bestimmter Waren und Güter, das außerhalb der Marktzeit nicht erlaubt wa ...

Marktrecht (historisch)

Das Marktrecht war im Mittelalter die Gerechtsame, also das Recht, einen ständigen Markt, einen Wochen- oder Jahrmarkt abzuhalten. Der dafür bestimmte Platz stand dann unter Marktfrieden, also einem besonderen für den Markt und seine Besucher gel ...

Maximumgesetz

Unter den Maximumgesetzen versteht man zwei Gesetze, die 1793 während der Französischen Revolution erlassen wurden und Höchstpreise für Güter des täglichen Bedarfs und Höchstlöhne festlegten. Sie sind als Versuch der herrschenden Jakobiner zu ver ...

Ministeriale

Ein Ministeriale ist ein im Dienst stehender Beamter. Im Frühmittelalter waren die Ministerialen zunächst auf lokaler Ebene und ab dem 11. Jahrhundert als unfreie Verwalter und Soldaten für Königsgüter und Klöster, später auch für den Adel tätig. ...

Munizipalität

Als Munizipalität wird eine administrative Gemeindestruktur bezeichnet, die seit Anfang des 19. Jahrhunderts auch außerhalb von Frankreich vor allem in der Schweiz und in den unter Napoléon Bonaparte französisch regierten Gebieten Deutschlands ei ...

Munizipalsozialismus

Munizipalsozialismus oder Gemeindesozialismus ist ein Forschungsbegriff aus der Wirtschafts- und Stadtplanungs-Geschichte. Er setzt sich aus municipium und Sozialismus im Sinne kollektiv-staatlichen Eigentums an Unternehmen zusammen.

Noblesse de robe

Noblesse de robe ist die Bezeichnung für den französischen Amtsadel zur Zeit des Ancien Régime. Adelig kraft ihres Amtes, im Gegensatz zum Geburtsrechts- /Schwertadel. Zu dieser sozialen Schicht zählten alle adeligen Angehörigen staatlicher Behör ...

Oberförster

Oberförster war früher eine häufige Amtsbezeichnung für einen Förster. Abhängig von der jeweiligen Forstverwaltung wurde sie im Laufe der Geschichte für unterschiedliche Ämter vergeben.

Patrimonialgericht

Patrimonialgerichte waren die in Deutschland und Österreich bis Mitte des 19. Jahrhunderts bestehenden gutsherrschaftlichen Gerichte der adeligen Grundherren, die eine eigene vom Staat unabhängige Rechtspflege, die Grundgerichtsbarkeit, ausübten.

Pestbrief

Ein Pestbrief war ein Gesundheitspass, der aufgrund der Pestpandemie des 14. Jahrhunderts im Jahre 1374 in Venedig eingeführt wurde. Er diente als Grundlage für die Entscheidung, ob ein Reisender und dessen Waren in die 30-tägige Absonderung, die ...

Pfleggericht

Das Pfleggericht war eine bayerische, österreichische und salzburgische Verwaltungseinrichtung der unteren Ebene vom 15. bis zum frühen 19. Jahrhundert, ausgestattet mit hoheitlicher Gewalt. Die Pfleggerichte wurden dann im Laufe des Mittelalters ...

Polizeiordnung

Als Polizeiordnung oder Gute Policey werden landesfürstliche Gesetze der Frühen Neuzeit bezeichnet, die verwaltungsrechtliche, regulierungsprivatrechtliche, vereinzelt aber auch strafrechtliche Bestimmungen kodifizierten.

Reeve

Reeve war eine Amtsbezeichnung im mittelalterlichen England, von der sich ein Familienname ableitete.

Reichsgut

Als Reichsgut bezeichnet man seit dem Mittelalter die Güter, Immobilien, Ländereien, die finanziellen und damit verbundenen hoheitlichen Rechte, die als Krongut an das Amt des römisch-deutschen Wahlkönigs oder Kaisers, also nicht an seine Person ...

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Übersetzung
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