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Konfliktforschung

Die Konfliktforschung ist eine soziologische Teildisziplin der Politischen Soziologie. Sie findet unter anderem Anwendung in der Psychologie und der Theologie. Forschungsgegenstand sind interpersonelle und intergruppen Konflikte. Zur Beschreibung ...

Kulturvergleichende Sozialforschung

Kulturvergleichende Sozialforschung oder kurz Kulturvergleich ist eine Sammelbezeichnung für Studien der Sozial- oder Gesellschaftswissenschaften, die Aspekte menschlicher Verhaltensweisen, Darstellungsformen oder Wertvorstellungen aus verschiede ...

Latentes Variablenmodell

Ein latentes Variablenmodell beschreibt den Zusammenhang zwischen beobachtbaren Variablen und dahinter liegenden latenten Variablen. Die Faktorenanalyse und Strukturgleichungsmodellierungen sind die bekanntesten Verfahren im Rahmen der latenten V ...

Lebensqualität

Lebensqualität ist ein Sammelbegriff für all jene Faktoren, welche die positiven Lebensbedingungen in einer Gesellschaft für deren Mitglieder ausmachen. Üblicherweise versteht man unter der Qualität des Lebens vor allem den Grad des subjektiven W ...

Lebenszufriedenheit

Lebenszufriedenheit ist die Einschätzung der allgemeinen Lebenslage einer Person durch sie selbst. Dabei ist diese nicht von Gefühlen bestimmt. Ebenso ist Lebenszufriedenheit kein momentaner Zustand und auch nicht abhängig von Launen, sondern das ...

Mediale Integration

Der Begriff mediale Integration bezeichnet die Rolle der Massenmedien bei der Integration von ethnischen Minderheiten in die Mehrheitsgesellschaft – in die medial hergestellte Öffentlichkeit und in das Mediensystem. Der Terminus wurde von dem deu ...

Mehrebenenanalyse

Mehrebenenanalysen auch als Hierarchisch Lineare Modellierung sind eine Gruppe multivariater statistischer Verfahren zur Analyse hierarchisch strukturierter Daten, die vor allem in der empirischen Sozialforschung Anwendung finden. Im Gegensatz zu ...

Methodenvalidierung

Unter Methodenvalidierung in der Analytik versteht man den formellen und dokumentierten Nachweis, dass eine chemische, physikalische oder biologische Analysenmethode für ihren Einsatzzweck geeignet ist und die an sie gestellten Anforderungen erfü ...

Methodologischer Individualismus

Der Methodologische Individualismus geht bei der Beschreibung und Erklärung sozialer Vorgänge vom Handeln der einzelnen daran beteiligten Personen aus. Als Folge "sind auch soziale Phänomene wie Institutionen, Normen, soziale Strukturen usw. über ...

Methodologischer Kollektivismus

Der methodologische Kollektivismus oder methodologische Holismus geht davon aus, dass individuelles Verhalten aus makrosoziologischen Erklärungen abgeleitet werden kann, und dass kollektive Phänomene wie das Verhalten gesellschaftlicher Gruppen n ...

Multilokalität

Multilokalität oder Mehrörtigkeit bezeichnet in Sozial- und Kulturwissenschaften und in der Raumforschung eine Lebensweise, bei der Menschen ihren tätigen Lebensalltag auf mehrere Örtlichkeiten aufteilen, die in unterschiedlich langen Zeiträumen ...

Nonprofit-Bereich

Der Nonprofit-Bereich, auch Nonprofit-Sektor, Intermediärer Sektor oder Dritter Sektor genannt, umfasst Vereine, Verbände, Stiftungen, Interessengemeinschaften und andere Arten von Non-Profit-Organisationen, und kann allgemeiner als Gemeinnützigk ...

Normativ

Das Adjektiv normativ ist mehrdeutig. Es wird nur für einen Teilbereich der Bedeutungen des Begriffs Norm, verwendet: Normethik, eine bestimmte Art ethischer Theorien Soziale Norm, konkrete Handlungsanweisungen für das Sozialverhalten Rechtsnorm, ...

Ökologischer Fehlschluss

Der Ökologische Fehlschluss ist ein Fehlschluss in der Sozialwissenschaft, bei dem auf Basis von Aggregatdaten, die Merkmale eines Kollektivs abbilden, unzulässigerweise auf Individualdaten geschlossen wird. "Ökologisch" bedeutet hier "kollektiv" ...

OSTO-Systemmodell

Das OSTO-Systemmodell basiert auf der OSTO-Systemtheorie, die komplexe Systeme und Organisationen als lebende Systeme versteht, und diese in Form des OSTO-Systemmodells als orientierende Landkarte abbildet. Es handelt sich um ein kybernetisches M ...

Palingenese (Sozialwissenschaften)

Palingenese ist ein Begriff verschiedener Faschismustheorien für ein zentrales Element des Faschismus.

Primat der Ökonomie

Primat der Ökonomie ist ein vor allem in den Sozialwissenschaften verwendeter Begriff, der die These der Dominanz der Wirtschaft über die übrige Gesellschaft oder ihres Vorrangs gegenüber der Politik bezeichnen soll. In der Gesellschaftstheorie w ...

Privat

Privat bezeichnet Gegenstände, Bereiche und Angelegenheiten, die in sich geschlossen sind, also nicht offenstehen. Im Kontext zu Personen gehört Privates nicht der Allgemeinheit, sondern nur einer einzelnen Person oder einer eingegrenzten Gruppe ...

Reallabor

Reallabore sind eine neue Form der Kooperation zwischen Wissenschaft und Zivilgesellschaft, bei der das gegenseitige Lernen in einem experimentellen Umfeld im Vordergrund steht. Akteure aus Wissenschaft und Praxis kommen dort zusammen, um auf Bas ...

Social Science Research Network

Das Social Science Research Network ist eine Webseite und Dokumentenserver für die schnelle Verbreitung von Forschungspapieren in den Sozialwissenschaften, Humanwissenschaften, Geisteswissenschaften und Wirtschaftswissenschaften.

Social Sciences Citation Index

Der Social Sciences Citation Index ist eine interdisziplinäre Zitationsdatenbank, die von Clarivate Analytics herausgegeben wird und vom Institute for Scientific Information entwickelt wurde. Zu ihr zählen mehr als 3100 Fachzeitschriften aus mehr ...

Society for Social Studies of Science

Die Society for Social Studies of Science ist eine wissenschaftliche Vereinigung zur Erforschung von Wissenschaft und Technik. Sie wurde 1975 gegründet und hatte 2008 mehr als 1.200 internationale Mitglieder. Präsidentin seit 2018 ist Kim Fortun. ...

Sowiport

Das sozialwissenschaftliche Fachportal Sowiport enthielt Fachinformationen und Fachdatenbanken mit über sieben Millionen Nachweisen zu sozialwissenschaftlichen Forschungsprojekten, Publikationen und Veranstaltungen. Die Datenbanken ließen sich mi ...

Sozialarbeitswissenschaft

Die Sozialarbeitswissenschaft ist eine Handlungswissenschaft, die zur Gruppe der Menschenwissenschaften zählt. Sie wird vorrangig an den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften gelehrt und bildet das Äquivalent zum international gebräuchlichen ...

Soziale Neurowissenschaften

Die sozialen Neurowissenschaften sind ein interdisziplinäres Feld, das seine Anfänge in den frühen 1990er Jahren hat. Hierbei werden biologische und soziale Forschungsansätze als einander ergänzende Erkenntniszugänge betrachtet, die sozial gewach ...

Sozialwissenschaftliche Aspekte des Klimawandels

Sozialwissenschaftliche Aspekte des Klimawandels betreffen psychosoziale Ursachen und Folgen der globalen Erwärmung. Im Zentrum sozialwissenschaftlichen Interesses stehen beispielsweise Fragen in Bezug auf Risikowahrnehmung, Informationsverarbeit ...

Soziopolis

Soziopolis ist ein Online-Fachforum für gegenwartsbezogene Sozialwissenschaften, insbesondere für Soziologie. Mit dem frei zugänglichen Angebot von Essays, Interviews, Rezensionen aktueller Publikationen, Tagungsberichten, Stellenausschreibung, C ...

Staatswissenschaften

Staatswissenschaften ist die traditionelle Bezeichnung für ein interdisziplinäres Konzept derjenigen Wissenschaftsdisziplinen, die sich mit dem Wesen und der Organisation des Staates befassen. Aus heutiger Sicht sind dies: die Politikwissenschaft ...

Stilisierter Fakt

Ein stilisierter Fakt ist die stilisierte, das heißt abstrahierende, auf wesentliche Grundstrukturen reduzierte Beschreibung eines als typisch angesehenen, in verschiedenen Zusammenhängen wiederholt beobachteten sozialwissenschaftlichen Phänomens ...

Tavistock-Ansatz

Ab 1949 wurden vom Tavistock-Institut im englischen Steinkohlenbergbau Studien über die "Auswirkungen der Mechanisierung und Arbeitsteilungen im Bergbau" durchgeführt. Bisher gut funktionierende Arbeitsgruppen sollten nach der Einführung neuer Te ...

Thorngates Postulat der angemessenen Komplexität

Thorngates Postulat der angemessenen Komplexität ist eine Beschreibung eines sozialwissenschaftlichen Phänomens, welches Forschungsrichtungen und -ergebnisse betrifft. Zusammenfassend vertritt Karl E. Weick in diesem Konzept die Meinung, dass wäh ...

Unbeabsichtigte Folgen

In der Geschichte und den Sozialwissenschaften sind Unbeabsichtigte Folgen Resultate von Handlungen, die nicht beabsichtigt waren. Diese Folgen können absehbar oder nicht absehbar, aber stets ein logisches oder wahrscheinliches Resultat der Handl ...

Unsichtbares Netzwerk

Unter unsichtbaren Netzwerken wird die Gesamtheit der tatsächlich stattfindenden Beziehungen bzw. Interaktionen zwischen Organisationsmitgliedern verstanden. Diese Gesamtheit besteht aus den Teilen sowie ihren Verbindungen. Diese Netzwerke werden ...

Unterlassungseffekt

Der sogenannte Unterlassungseffekt, auch Unterlassungsfehler genannt ist die Bezeichnung für ein von den Verhaltenswissenschaften beschriebenes Phänomen, nach dem eine Handlung subjektiv als riskanter angesehen wird als eine andere Verhaltensopti ...

VennMaker

VennMaker ist eine Software zur kommunikativen Erhebung und Validierung sozialer Netzwerke mittels digitaler Netzwerkkarten. Das Programm wurde in einem interdisziplinären Projekt des Forschungsclusters "Gesellschaftliche Abhängigkeiten und sozia ...

Welfare mix

Der Begriff welfare mix bezeichnet ein analytisches Konzept der sozialwissenschaftlichen Wohlfahrtsstaatsforschung, das sich mit der Erbringung, Organisation und Regulierung von Wohlfahrtsgütern und -leistungen befasst. Er wird seit den 1980er Ja ...

Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlicher Fakultätentag

Der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultätentag ist eine hochschulpolitische Vertretung für in erster Linie wirtschafts-, aber auch sozialwissenschaftliche Studiengänge. Sie wurde 1961 durch die FU Berlin, die TU Berlin und die Wirtsch ...

Wissenskluft

Die Hypothese der wachsenden Wissenskluft wurde erstmals 1970 von Phillip J. Tichenor, George A. Donohue und Clarice N. Olien in dem Artikel "Mass Media Flow and Differential Growth in Knowledge" in der Zeitschrift "Public Opinion Quarterly" als ...

Wohlstandschauvinismus

Wohlstandschauvinismus ist ein jüngerer Begriff aus Politik und sozialwissenschaftlicher Forschung. Er bezeichnet eine Überidentifikation mit nationalen Wirtschaftsinteressen sowie die argumentative Verteidigung des eigenen oder des nationalen Wo ...

Wohnungsmarkt

Auf dem Wohnungsmarkt entscheidet sich, wer wo und wie wohnt. Daher steht dieser Markt von jeher nicht nur allein im Blickpunkt der Mikroökonomie, sondern auch Stadtsoziologen und Geographen befassen sich mit der resultierenden sozialräumlichen S ...

Yale-Ansatz zur Einstellungsänderung

Der "Yale-Ansatz zur Einstellungsänderung" beschreibt, wie Persuasive Kommunikation die Einstellungen von Menschen ändern kann. Er wurde in den 1950er Jahren an der Yale University von einer Forschergruppe um den Psychologen Carl I. Hovland erarb ...

Technikfolgenabschätzung

Das Forschungsgebiet der Technikfolgenabschätzung ist ein Teilgebiet der Technikphilosophie und -soziologie. Es entstand in den 1960er Jahren in den USA und verbreitete sich von den 1970er Jahren an in Europa. Die Technikfolgenabschätzung befasst ...

48forward

48forward ist ein jährlich stattfindendes Innovations- und Zukunftsfestival in München mit zahlreichen weiteren Konferenzformaten, die unterjährig stattfinden. Es beschäftigt sich inhaltlich mit Trends und Visionen in unterschiedlichen Lebens- un ...

Petra Ahrweiler

Petra Ahrweiler ist eine deutsche Soziologin, die an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz einen Lehrstuhl für Technikfolgen- und Innovationsforschung innehat.

Akademie für Technikfolgenabschätzung

Die Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg war eine wissenschaftliche Einrichtung zur Technikfolgenabschätzung. Von 2001 bis 2003 war der Techniksoziologe Ortwin Renn der letzte Direktor der Akademie, nachdem er bereits seit 1 ...

Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung

Der Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung ist einer der ständigen Ausschüsse des Deutschen Bundestages. Vorsitzender des Ausschusses ist Ernst Dieter Rossmann, stellvertretende Vorsitzende Sybille Benning.

Alfons Bora

Bora studierte Rechtswissenschaften und Soziologie in Freiburg im Breisgau. 1982 legte er das erste juristische Staatsexamen ab. 1985 erwarb er den Magistergrad in Soziologie. 1985 bis 1987 war er Rechtsreferendar in der Justizverwaltung des Land ...

Ernest Braun (Technikforscher)

Ernst Braun wurde am 9. März 1925 in Wien als tschechoslowakischer Staatsbürger geboren und wuchs in der Tschechoslowakei auf. Er studierte in Prag Physik 1952 MSc, Dr. rer. nat., promovierte in Festkörperphysik in Bristol 1959 PhD, wurde britisc ...

Josef Bugl

In der Oberpfalz geboren, war der promovierte Atomforscher für die Europäische Atomgemeinschaft von 1960 bis 1965 als Gastwissenschaftler in den USA und anschließend am Europäischen Kernforschungszentrum in Petten. 1972 ging Bugl zur BBC in Mannh ...

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